CHA-CHA – malvenbraune Teehybrid-Rose – Teranishi
Mit ihrer ungewöhnlich rauchigen Blütenfarbe fügt sich CHA-CHA wie selbstverständlich in klassische Wiener Vorgärten und alpine Dorfgärten ein, ohne laut zu wirken. Die mittelgroßen, gefüllten Blüten wirken im Beet ebenso stimmig wie in der Vase und bringen eine dezente, elegante Duftnote in Ihren Garten. Als wurzelechte pharmaROSA® ORIGINAL im 2-Liter-Topf wächst diese Rose stabil ein, formt ihren Strauch direkt am endgültigen Platz und begleitet Sie viele Jahre mit verlässlicher Blüte. Im ersten Jahr konzentriert sie sich vor allem auf die Wurzelbildung, im zweiten auf kräftige Triebe, ab dem dritten Jahr entfaltet sie ihren vollen Zierwert. Die robuste Winterhärte unterstützt ein sicheres Durchkommen auch in schneereichen Lagen und bei wechselhaftem Wetter mit starken Temperaturwechseln. So entsteht Schritt für Schritt ein geordneter, eleganter Garten, der ohne komplizierte Pflegemaßnahmen auskommt – ideal, wenn Sie Ihre Zeit lieber im Garten genießen, als ständig daran zu arbeiten. Für eine natürliche, ganzjährige Wirkung lässt sich CHA-CHA hervorragend mit feinen Gräsern und staudigen Begleitern kombinieren.
Verwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Vorgartenrabatte entlang des Gehsteigs |
Die besondere mauve-braune Blütenfarbe wirkt vor Hausmauern, Zäunen und Einfriedungen elegant, ohne bunt zu schreien, und erinnert an gediegene Wiener Vorgärten; ideal für Menschen, die mit einem gepflegten, ruhigen Eindruck starten möchten – ästhetikorientierte Einsteiger:innen. |
| Kleine Gruppen im Familiengarten (1–3 Stück) |
In lockeren Dreiergruppen bildet CHA-CHA einen harmonischen, aufrechten Strauch mit mittlerer Blattdichte und verlässlicher Nachblüte; dadurch entsteht im Verlauf der Saison ein ruhiges, doch spannendes Bild, das ohne viel Schneideaufwand auskommt – berufstätige Gartenbesitzer:innen. |
| Beete vor Terrassen und Sitzplätzen |
Die mittelgroßen, gut gefüllten Blüten und der feine, elegante Duft kommen in Terrassennähe besonders zur Geltung, wo man die Farbnuancen aus der Nähe betrachten kann; durch die mittlere Wuchshöhe bleibt der Blick in den Garten offen – Liebhaber:innen dezenter Düfte. |
| Schnittrosenbeet für Hausvasen |
Als Teehybrid-Rose mit aufrechtem Wuchs und stabilen Stielen eignet sich CHA-CHA ausgezeichnet zum Schneiden; die außergewöhnliche Farbmischung bringt in schlichten Glasvasen oder klassischen Krügen eine moderne Note ins Haus, ohne aufdringlich zu sein – freund:innen klassischer Schnittrosen. |
| Mischpflanzungen mit Stauden und Gräsern |
Zwischen Schafgarbe, Rutenhirse oder feinen Gräsern wie Stipa tenuissima setzen die rauchigen Blüten elegante Kontraste; die leicht wechselnden Töne beim Verblühen harmonieren mit Naturstein, Kies und Holz und erinnern an alpine Dorfgärten – Gestalter:innen naturnaher Gärten. |
| Reihenpflanzung als lockere Rosenhecke |
Mit 120–160 cm Höhe und aufrechtem Habitus lässt sich CHA-CHA in 50–55 cm Abstand als niedrige, blühende Heckenlinie einsetzen; so entsteht eine geordnete Struktur, die Wege oder Grundstücksgrenzen freundlich markiert, ohne streng zu wirken – Familien mit strukturbedürftigem Garten. |
| Solitäre in größeren Kübeln am Hauseingang |
In hochwertigen Gefäßen ab mindestens 40–50 Liter entfaltet sich CHA-CHA als ruhiger, eleganter Blickfang vor Haustüren oder auf Stadtbalkonen; die mittlere Pflegeintensität bleibt im Topf gut überschaubar, wenn Bewässerung und Düngung stimmen – Stadtbewohner:innen mit wenig Zeit. |
| Robuster Farbakzent in raueren Lagen |
Dank Winterhärte bis etwa –20 °C und mittlerer Krankheitsresistenz bleibt der Strauch in vielen österreichischen Lagen dauerhaft stabil, auch wenn Winter, Starkregen und Sommerhitze sich abwechseln; das gibt Planungssicherheit ohne Spezialwissen – vorsichtige Gartenanfänger:innen. |
Gestaltungsideen
- Wiener-Eingang – CHA-CHA beidseitig der Haustreppe, kombiniert mit Buchs- oder Ilexkugeln und hellen Kiesflächen, schafft einen ruhigen, eleganten Empfang – für alle, die klassische Stadtvillen-Atmosphäre in moderner Form mögen.
- Alpengarten-Rand – Vor Natursteinmauern zusammen mit niedriger Schafgarbe und Polsterstauden gepflanzt, wirkt die rauchige Blütenfarbe besonders stimmig – passend für Hausgärten im Voralpen- und Bergland.
- Gräserharmonie – In einem Band mit Stipa tenuissima und Panicum ‘Sangria’ entsteht eine weiche, bewegte Struktur, in der die Blüten wie kleine Farblichter schweben – ideal für windige, sonnige Lagen.
- Rosen-und-Kaffee – Nahe der Terrasse in Kombination mit cremeweißen Beetrosen und hellen Stauden unterstreichen die kaffeebraunen Nuancen den Genuss von Morgenkaffee oder Abendtee – für Genießer:innen ruhiger Stunden.
- Schnittrosenbeet – Ein eigenes Beet mit mehreren CHA-CHA-Pflanzen liefert laufend elegante Blüten für die Vase; simple Einfassung mit Lavendel oder niedrigen Hecken stabilisiert das Bild – für alle, die gern mit Gartenblumen dekorieren.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Eigenschaft |
Daten |
| Name und Registrierung |
CHA-CHA ist eine Teehybrid-Rose aus der Gruppe der Hybrid Tea; Handelsname „Cha-Cha Teahibrid rózsa Teranishi“. Der Sortenname spielt auf den lebhaften lateinamerikanischen Tanz „Cha-Cha“ an. |
| Herkunft und Züchtung |
Die Sorte wurde 2008 in Japan von Kikuo Teranishi gezüchtet; Eltern und Zuchtbetrieb sind nicht dokumentiert. Sie wird seit 2008 im Handel geführt, weitere Registrierungsdaten liegen nicht vor. |
| Wuchs- und Aufbaucharakteristik |
Aufrechter, buschiger Strauch mit 120–160 cm Höhe und 70–100 cm Breite, mäßig stachelig. Das Laub ist mittelgrün, von mittlerer Dichte, mit nicht eindeutig klassifizierbarer Blattoberfläche, insgesamt ausgewogen im Aufbau. |
| Blütenmorphologie |
Mittelgroße, schalenförmige Blüten mit 4–7 cm Durchmesser und 26–30 Petalen, gut gefüllt und in Büscheln stehend. Die Sorte remontiert zuverlässig und bringt auch in der zweiten Blüteperiode eine üppige Blütenmenge. |
| Farbangaben und Phänologie |
Die Blüten zeigen graustichiges Mauve mit kaffeebraunen Tönen; außen rauchig lila-braun (RHS 187A), innen ocker-beige (RHS 15B). Beim Aufblühen wandeln sich die Farben zu sandbeigen, grauen Malven- und ocker-gelb-beigen Nuancen. |
| Duft und Aromatik |
Fein und elegant duftende Teehybride mit eher leichter Duftstärke, angenehm im Nahbereich. Die dezente Aromatik eignet sich besonders für Sitzplätze und Eingangsbereiche, wo ein zurückhaltender Rosenduft gewünscht ist. |
| Hagebutteneigenschaften |
Die Hagebuttenbildung ist voraussichtlich gering; bei Fruchtansatz entstehen kleine, eiförmige Hagebutten mit 8–12 mm Durchmesser in orange-roter Färbung (RHS 40A), die dezent zur Herbstwirkung beitragen. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Mittlere Krankheitsresistenz gegenüber Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost; winterhart bis etwa –21 bis –18 °C (USDA 6b, schwedische Zone 3, RHS H7). Ein sonniger, gut abtrocknender Standort unterstützt die Blattgesundheit. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Mittel hoher Pflegeaufwand mit gelegentlichem Pflanzenschutz bei feucht-warmer Witterung. Pflanzabstand 55 cm in Flächen, 50 cm als Hecke, 90 cm als Solitär; im Quadrat etwa 3,3 Pflanzen/m², im Sechseckverband circa 3,8 Pflanzen/m². |
CHA-CHA verbindet außergewöhnliche Blütenfarbe, zuverlässige Nachblüte und langlebigen, wurzelechten Aufbau zu einer eleganten Teehybride, die auch ohne große Routine sicher gelingt – eine überlegenswerte Wahl für Ihren Garten.