Madame Boll – historische Portland-Rose für duftende Familiengärten
Duft und Charme verbinden sich bei dieser historischen Portland-Rose zu einem eleganten Blütenstrauch, der in klassischen Wiener Vorgärten ebenso stimmig wirkt wie vor einem alpinen Haus. Die stark gefüllten, rosettenförmigen Blüten in lebendigem Mittelrosa verströmen einen intensiven, damaszenischen Rosenduft, der auch von der Terrasse aus gut wahrnehmbar ist und Ihren Garten über Wochen prägt. Als wurzelecht gelieferte pharmaROSA® ORIGINAL im 2-Liter-Topf wächst sie sich am endgültigen Standort zu einem stabilen, langlebigen Strauch aus, der sich Ihrem Boden und Klima anpasst und sowohl schneereiche Winter als auch sommerliche Wetterwechsel in Österreich gelassen meistert. Im ersten Jahr konzentriert sie sich vor allem auf die Wurzelbildung, im zweiten folgen kräftigere Triebe und im dritten Jahr entfaltet sie ihren vollen Zierwert mit üppiger Blüte und harmonischem Wuchs. Mit ihrer mittelkräftigen, aufrechten, aber kompakten Struktur bleibt sie im Familiengarten gut überschaubar, lässt sich klar einordnen und benötigt nur einen moderaten Pflegeaufwand: etwas Schnitt, gelegentliches Entfernen verblühter Rosen und bei Bedarf einfachen Pflanzenschutz. So verbinden sich klassische Eleganz, lange Blüte, erprobte Winterhärte, angenehme Pflege und natürliche Haltbarkeit zu einer Rosenlösung, die verlässlich funktioniert.
Verwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich | Begründung |
| Duftende Rosenbeete im Vorgarten |
Die stark gefüllten, rosettenförmigen Blüten in mittlerem Rosa verströmen einen sehr intensiven, klassischen Damaszenerduft, der den Eingangsbereich Ihres Hauses prägt und Spaziergänger:innen dezent empfängt, ideal für Liebhaber:innen historischer Duftgärten, vor allem für Duftenthusiast:innen. |
| Klassische Rosenrabatten entlang von Wegen |
Mit 85–125 cm Höhe und aufrechtem, kompaktem Aufbau bildet Madame Boll klare Linien, ohne zu wuchtig zu werden; sie bleibt gut kontrollierbar, eignet sich hervorragend für Wegbegleitungen und fasst Staudenbereiche ordentlich ein, besonders stimmig für Strukturfreund:innen. |
| Romantischer Solitär im Familiengarten |
Als einzeln gepflanzte historische Rose wirkt sie wie ein lebendiges Erinnerungsstück des 19. Jahrhunderts; die üppige, remontierende Blüte und der nostalgische Charme kommen am besten zur Geltung, wenn sie einen eigenen Platz erhält, passend für Nostalgiegärtner:innen. |
| Blühende Rosenhecke als Grundstücksgrenze |
In Heckenabständen gepflanzt (ca. 85 cm) bildet die Sorte eine gleichmäßige, locker geschlossene Rosenlinie; die wiederkehrende Blüte sorgt für dauerhafte Farbe, während die mittelgrüne Belaubung einen ruhigen Hintergrund gibt, interessant für Rahmengestalter:innen. |
| Kleine Roseninsel in Rasenflächen |
In Gruppen von 3–5 Pflanzen entsteht eine kompakte Roseninsel mit gleichmäßigem Rosa-Ton, der im Jahresverlauf von kräftiger zu zarter Färbung übergeht; sie fügt sich besonders harmonisch in offene Rasenflächen ein, attraktiv für Flächenplaner:innen. |
| Staudenmischbeete mit historischen Akzenten |
In Kombination mit Frauenmantel, Kugeldistel oder weißen Verbenen wirkt die Rose als romantischer Mittelpunkt im Staudenbeet; ihre Farbe lässt sich gut mit Blau, Weiß und zarten Grüntönen abstimmen und schafft ruhige, elegante Bilder, empfehlenswert für Gestaltungsfreudige. |
| Halbschattige Gartenecken beim Haus |
Madame Boll eignet sich auch für lichtdurchfluteten Halbschatten, etwa an der Nordostseite von Häusern; dort zeigt sie eine frische, lebendige Blütenfarbe und profitiert von der etwas geringeren Hitze, was den Blütenduft lange erhält, ideal für Hausgartenbesitzer:innen. |
| Witterungsrobuste Rosenpflanzung in österreichischen Gärten |
Die Sorte ist bis etwa –25 °C winterhart und verträgt typische österreichische Wetterwechsel mit Schnee, Spätfrost und sommerlichen Gewittern gut, sofern der Boden gut drainiert ist und Staunässe vermieden wird, eine sichere Wahl für Pragmatiker:innen. |
Gestaltungsideen
- Wiener Vorgartenklassiker – Madame Boll in kleinen Gruppen entlang des Gartengitters, kombiniert mit Frauenmantel und niedrigem Buchs- oder Ilexsaum für eine gepflegte, traditionelle Anmutung – für Liebhaber:innen klassischer Stadthäuser.
- Alpiner Hausgarten – vor Holzfassaden oder Natursteinmauern gepflanzt, begleitet von Kugeldisteln und zarten Gräsern, verbindet die Rose historische Eleganz mit der Klarheit alpiner Architektur – für Bergfreunde mit Sinn für Romantik.
- Rosige Raseninsel – drei bis fünf Exemplare frei im Rasen, umspielt von Frauenmantel und weiß blühenden Stauden, schaffen einen ruhigen, duftenden Blickfang – für alle, die mit wenig Aufwand starke Effekte möchten.
- Duftende Terrassenkulisse – in einem großzügigen, mindestens 40–50 Liter großen Kübel oder im Beet nahe der Terrasse gepflanzt, sorgt die Sorte für wahrnehmbaren Rosenduft bei geöffneten Fenstern – für Genießer:innen lauer Sommerabende.
- Romantische Rosenhecke – locker gesetzte Reihe entlang des Grundstücks, unterpflanzt mit bodendeckenden Stauden, bietet Sichtschutz, Duft und saisonale Struktur – für Familien, die Gartenräume sanft gliedern wollen.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Merkmal | Daten |
| Name und Registrierung |
Madame Boll gehört zur Gruppe der Portland- und Hybrid-Perpetual-Rosen und wird im Handel als historische Rose geführt; sie ist eine traditionelle Ausstellungssorte der Kategorie Strauchrose und unter dem Ausstellungsnamen Madame Boll bekannt. |
| Herkunft und Züchtung |
Die Sorte entstand 1858 in den USA durch Daniel Boll aus der Kreuzung ‘Baronne Prévost’ × ‘Portlandica’, wurde 1859 von Joseph Boyau in Frankreich eingeführt und gilt als klassische Vertreterin historischer Portland-Rosen ohne formale Registrierung. |
| Wuchs- und Aufbaucharakteristik |
Aufrechter, kompakter Strauch mit etwa 85–125 cm Höhe und 75–115 cm Breite, dicht mittelgrün belaubt mit leicht glänzenden Blättern; mäßig bestachelt, bildet einen gut proportionierten, im Familiengarten leicht zu integrierenden Rosenbusch mittlerer Stärke. |
| Blütenmorphologie |
Große, 7–10 cm weite, stark gefüllte Rosettenblüten mit mehr als 40 Blütenblättern, meist solitär stehend; remontierende Sorte mit üppiger Hauptblüte und deutlich wahrnehmbarer Nachblüte, deren abgeblühte Blüten nur schwach selbst abfallen und besser nachgeschnitten werden. |
| Farbangaben und Phänologie |
Kräftiges Mittelrosa mit leicht silbrigem Schimmer, Farbcode etwa ARS MP, RHS 55C–55D; beim Aufblühen frisches, mittleres Rosarot mit lachsigem Schimmer, das allmählich zu zartem Rosé mit cremigem Unterton aufhellt und bei kühlem Wetter besonders lebhaft wirkt. |
| Duft und Aromatik |
Sehr stark duftende Sorte mit klassischem, süßem Damaszener-Rosenaroma, das bereits aus einiger Entfernung wahrnehmbar ist; besonders in den Abendstunden und bei gemäßigten Temperaturen intensiv, ideal für Duftbeete, Sitzplätze und sammelwürdige Rosenanlagen. |
| Hagebutteneigenschaften |
Aufgrund der stark gefüllten, remontierenden Blüten bildet die Sorte nur gelegentlich Hagebutten; diese sind eiförmig, etwa 12–18 mm groß und orange-rot gefärbt, bieten einen dezenten Spätherbsteffekt, spielen aber im Zierwert eine untergeordnete Rolle. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Winterhart etwa bis –23 bis –26 °C (USDA 5b, schwedische Zone 4, H7), damit gut für österreichische Lagen mit Kälteperioden geeignet; mittlere Toleranz gegenüber Hitze und Trockenheit, bei längerer Trockenphase regelmäßige Bewässerung und Mulchschicht empfehlenswert. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Geeignet für Beete, Parkpflanzungen, Hecken und als duftende Schnittrose; bevorzugt nahrhafte, gut drainierte, eher lehmig-kalkige Böden, verträgt Halbschatten; Pflanzabstände von 85–150 cm je nach Verwendung, gelegentlicher Pflanzenschutz und Ausputzen der Blüten sinnvoll. |
Madame Boll vereint intensiven Damaszenerduft, remontierende Blüte und kompakten Wuchs mit den Vorteilen einer wurzelechten, langlebigen 2-Liter-Topfrose – eine sichere Wahl für alle, die unkompliziert klassische Rosenatmosphäre in ihren Garten holen möchten.