ROSE DES PEINTRES – rosa historische Centifolia-Rose
Zwischen Wiener Vorgarten und alpinem Dorfgarten entfaltet die historische Rose des Peintres in jedem durchschnittlichen Familiengarten ihre elegante, nostalgische Wirkung. Als wurzelechte pharmaROSA® ORIGINAL im 2-Liter-Topf kommt sie stabil durchwurzelt zu Ihnen, wird einfach eingesetzt und wächst sich Schritt für Schritt zu einem eigenständigen Strauch aus, der sich an Boden und Pflege in Ihrem Garten anpasst. Im ersten Jahr konzentriert sie sich auf die Wurzelbildung, im zweiten Jahr folgen kräftigere Triebe, ab etwa dem dritten Jahr zeigt sich der volle historische Blütenreichtum. Die einmalige, dafür aber sehr üppige Sommerblüte in warmem Roséton, kombiniert mit intensivem, klassisch rosigem Duft, macht sie zu einer charaktervollen Wahl für alle, die eine langlebige, pflegeleichte Rose ohne komplizierte Gartenlösungen suchen.
Verwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Vorgarten im Wiener Stil |
Als historisch gewachsene Strauchrose mit elegant überhängenden Ästen erinnert Rose des Peintres an klassische Stadthausgärten, rahmt Haustüren und Eingänge weich ein und benötigt nach dem Anwachsen nur maßvolle Schnittkorrekturen – ideal für designbewusste Einsteigerinnen und Einsteiger, die verlässliche Blüte mit wenig Pflegeaufwand verbinden möchten und eine dauerhaft stilvolle Gartenszene schätzen, Vorgarten-Liebhaber:innen und Einfamilienhaus-Besitzer:innen. |
| Kleine Rosengruppe im Familiengarten |
In Gruppen von drei bis fünf Pflanzen entsteht ein dichter, romantischer Blütenhügel mit stark gefüllten, großen Rosettenblüten, der besonders während der Hauptblütezeit zum Blickfang wird; durch die wurzelechte Ausführung bauen sich die Sträucher standortangepasst auf und entwickeln über Jahre hinweg ein harmonisches Gesamtbild mit gleichbleibend hohem Zierwert, Hobbygärtner:innen mit wenig Zeit und Sinn für klassische Rosenbilder. |
| Blühende, lockere Rosenhecke |
Mit Höhen bis etwa zwei Metern und gebogenen Trieben eignet sich die Sorte hervorragend für lockere, halbtransparente Hecken entlang von Zufahrten oder Grundstücksgrenzen, die in der Blütezeit eine rosa Wolke bilden; im Jahresverlauf bleibt eine dekorative, strukturgebende Kulisse, die nur gelegentlich ausgelichtet werden muss, Hausgarten-Besitzer:innen, die Sichtschutz und Blüten verbinden wollen. |
| Solitärstrauch als romantischer Blickfang |
Als einzeln gesetzter Strauch vor dunklem Hintergrund – etwa vor immergrünen Gehölzen oder einer Holzwand – kommen der volle, rundliche Wuchs und die nostalgische Blütenform besonders gut zur Geltung; die stark duftenden Sommerblüten schaffen einen historischen Akzent, ohne dass komplexe Pflanzkonzepte nötig sind, ästhetikorientierte Käufer:innen mit Wunsch nach Einzelwirkung. |
| Klassisches Rosenbeet mit Staudenpartnern |
Gemeinsam mit Schleierkraut, Blauschwingel oder zarten Stauden wie Verbena entsteht ein fein abgestimmtes Zusammenspiel von Texturen: Die üppig gefüllten Rosa-Blüten kontrastieren reizvoll mit leichten Gräsern und zarten Blütenwolken; die einmalige, aber lang anhaltende Sommerblüte strukturiert das Beet klar und lässt sich mit Staudenblüte im Frühling und Herbst ergänzen, Gartenplaner:innen und Hobbygestalter:innen mit Vorliebe für historische Anmutung. |
| Alpiner Hausgarten mit traditionellem Charakter |
In höher gelegenen Lagen fügt sich Rose des Peintres stimmig in traditionelle Hausgärten ein, bildet vor Holzfassaden oder Natursteinmauern einen weichen, romantischen Gegenpol und kommt mit winterlich kalten Phasen samt Schneelast im Rahmen ihres Härtebereichs zurecht, sofern der Boden gut drainiert ist und Winterschutz an exponierten Standorten bedacht wird, Bewohner:innen alpiner und voralpiner Regionen mit Liebe zu Berggarten-Atmosphäre. |
| Blumen zum Schnitt für Haus und Terrasse |
Die großen, stark gefüllten Rosettenblüten in warmem Rosé verbinden eine klassische Form mit intensivem Duft und eignen sich für kleinere Sträuße oder nostalgische Einzelblüten in der Vase; dank der stabil aufgebauten, wurzelechten Sträucher stehen während der Hauptblüte genügend Stiele zur Verfügung, ohne den Gesamteindruck im Garten zu beeinträchtigen, Genießer:innen, die Duftrosen auch im Haus schätzen. |
| Robuste Rosenpflanzung für pannonisch geprägte Standorte |
Auf windoffenen, sommerlich warmen Lagen entwickelt die Sorte bei ausreichender Wasserversorgung einen ausgeglichenen Wuchs, bleibt bei Hitze insgesamt blühfreudig und profitiert von guter Bodenvorbereitung mit lockerer Struktur, sodass auch Starkregen gut versickern kann und Staunässe vermieden wird, Gartenbesitzer:innen in warm-trockenen Regionen Ostösterreichs. |
Gestaltungsideen
- Wiener-Eingang – Rose des Peintres beidseits der Haustür, ergänzt mit Schleierkraut und Buchs-Alternativen, schafft eine klassische, repräsentative Zugangssituation – für Stadt- und Reihenhaus-Besitzer:innen mit Wunsch nach traditioneller Note.
- Alpenhof-Romantik – Vor Holzfassade oder Stadel, kombiniert mit Blauschwingel und Naturstein, bringt die Sorte weiche, rosa Blütenwolken in den alpinen Hausgarten – für Bergliebhaber:innen, die historischen Charme mit regionalem Stil verbinden möchten.
- Roseninsel – Drei bis fünf Exemplare in Insellage, unterpflanzt mit niedrigen Stauden, bilden einen romantischen Mittelpunkt im Rasen, der vor allem im Sommer stark wirkt – für Familiengärten, in denen ein auffälliger, aber pflegearmer Blickfang gewünscht ist.
- Duft-Sitzplatz – Neben Bank oder Terrasse gepflanzt, sorgt Rose des Peintres während der Blüte für intensiven Rosenduft und atmosphärische Abendstunden – für Genießer:innen, die Duft und Optik ohne komplizierte Pflege kombinieren wollen.
- Lockere-Hecke – In Reihe mit 110–120 cm Abstand entsteht eine halbtransparente, blühende Abgrenzung, die Gartenräume markiert, ohne streng zu wirken – für Hausbesitzer:innen, die natürliche Grenzen mit saisonaler Blütenwirkung bevorzugen.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Eigenschaft |
Daten |
| Name und Registrierung |
Rose des Peintres gehört zur Gruppe der historischen Centifolia-Rosen; Handelsname Rose des Peintres – Historische Rose, in Ausstellungskreisen als Des Peintres geführt, zugeordnet den Gruppen Centifolia, Gallica, Provins. |
| Herkunft und Züchtung |
Alte Sorte mit frühen Erwähnungen, vermutlich auf Rosa × centifolia-Sämlingen basierend; genaue Eltern unbekannt, historisch 1597 beschrieben, mit verlässlicher Katalognennung ab 1811, ursprünglicher Züchter nicht überliefert. |
| Wuchs- und Aufbaucharakteristik |
Kräftiger, breitbuschiger Strauch mit gebogenen, leicht überhängenden Ästen, 160–240 cm hoch und 100–160 cm breit; Laub mitteldicht, mattgrün, mit mäßiger Bestachelung und insgesamt leicht romantisch überhängendem Habitus. |
| Blütenmorphologie |
Große, stark gefüllte Rosettenblüten mit mehr als 40 Blütenblättern; Blütendurchmesser etwa 7–10 cm, meist in Büscheln stehend, nicht remontierend, mit einer ausgeprägten, einmaligen, dafür aber sehr üppigen Hauptblüte im Frühsommer. |
| Farbangaben und Phänologie |
Blüten in sattem, warmem Rosé mit dezent purpurnem Unterton; Knospen tiefrosa, innen mittelrosa, später zu pastell- und perlenrosa aufhellend, Farbstabilität mittel mit etwas Aufhellung bei Hitze, reich blühend zur Hauptsommerblüte. |
| Duft und Aromatik |
Ausgeprägt starker, klassisch rosiger Duft mit lang anhaltender Wahrnehmung; vor allem in den Morgen- und Abendstunden intensiv, erinnert an traditionelle Duftrosen und eignet sich gut zur Duftinszenierung rund um Sitzplätze oder Wege. |
| Hagebutteneigenschaften |
Aufgrund der sehr stark gefüllten Blüten bildet die Sorte nur vereinzelt Hagebutten; gelegentlich kleine, kugelförmige, leuchtend rote Früchte mit etwa 12–18 mm Durchmesser, ohne nennenswerte dekorative Massenwirkung im Herbst. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Winterhart bis etwa –15 bis –12 °C (RHS H6, USDA 7b), für geschützte bis leicht exponierte Lagen geeignet; Mehltau gegenüber eher widerstandsfähig, bei Schwarzfleckenkrankheit und Rost mittlere Anfälligkeit, insgesamt robust bei guter Kulturführung. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Ideal als Beet-, Park- und Solitärrose oder in lockeren Hecken; Halbschatten wird toleriert, Pflanzabstände 110–180 cm je nach Einsatz; Pflanzdichte etwa 0,7–0,8 Pflanzen/m², Pflegeaufwand mittel, gelegentlicher Pflanzenschutz und Formschnitt sinnvoll. |
Rose des Peintres verbindet eine üppige, stark duftende Sommerblüte mit dem langfristig stabilen Wuchs einer wurzelechten Strauchrose und ist damit eine charaktervolle, zugleich pflegeleichte Wahl für Ihren Familiengarten, die Sie in Ruhe überlegen dürfen.