KEMPELEN FARKAS EMLÉKE – hellrosa Beet-Polyantha-Rose
Mit der hellrosa Beetrose KEMPELEN FARKAS EMLÉKE holen Sie sich eine vielseitige, halbgefüllte Blütenfülle in den Familiengarten, die klassische Wiener Vorgärten ebenso schmückt wie alpine Dorfgärten. Die kompakte, ausbreitende Beetstruktur bleibt übersichtlich, wirkt aber dank der zahlreichen, büscheligen Blütenstände schnell flächig und gepflegt. Als wurzelechte Topfrose im 2-Liter-Container kommt sie bereits gut durchwurzelt zu Ihnen und wächst nach dem Einpflanzen zuverlässig an – im ersten Jahr konzentriert sie sich auf die Wurzelbildung, im zweiten Jahr folgen kräftige Triebe und etwa ab dem dritten Jahr zeigt sich ihr voller Zierwert. Ihre mittelgrünen, glänzenden Blätter sorgen für gesunde Blattmasse, die die Blütenfarben wirkungsvoll unterstreicht. Die Sorte ist auf sonnige Standorte ausgelegt und kommt auch mit typischen österreichischen Wetterextremen gut zurecht, von sommerlicher Hitze bis zu schneereichen Wintern mit starken Temperaturwechseln.
Verwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Vorgartenbeete entlang von Wegen und Einfahrten |
Die kompakte, ausbreitende Wuchsform und die zahlreichen kleinen Blüten sorgen rasch für ein ordentliches, repräsentatives Bild entlang von Wegen und Einfahrten. Durch die verlässliche Selbstreinigung reduziert sich der Pflegeaufwand auf gelegentlichen Rückschnitt, wodurch die Sorte besonders für vielbeschäftigte Hausbesitzer:innen interessant ist, die einen gepflegten Eindruck ohne ständiges Ausputzen wünschen, vor allem Einsteiger:innen. |
| Kleine Rosengruppen vor dem Haus (1–5 Pflanzen) |
In Gruppen von wenigen Pflanzen entsteht rasch eine geschlossene, hellrosa Fläche, die vom Früh- bis zum Spätsommer immer wieder nachblüht. Die remontierende Blüte mit ihrer feinen Farbentwicklung von zartem Rosé zu pastelligem Puderrosa sorgt für ein dauerhaft freundliches Erscheinungsbild. Die mittelgroße Endhöhe ist ideal, um Fensterbereiche nicht zu verdecken und dennoch einen klaren Farbakzent zu setzen, geeignet für ästhetikorientierte Gartenfreund:innen als Hauptblickfang. |
| Beeteinfassungen und niedrige Hecken entlang von Rasenflächen |
Mit ihrem ausbreitenden Habitus und einer Höhe von rund einem halben Meter eignet sich die Sorte hervorragend für niedrig gehaltene Hecken, die Rasenflächen oder Kieswege rahmen. Der regelmäßige Aufbau und der gleichmäßige Blütenbesatz vermitteln Struktur im Garten, ohne streng zu wirken. Die wurzelechte Ausführung fördert eine stabile, langlebige Heckenlinie, die sich gut an Boden und Pflege anpasst, was Eigentümer:innen mit langfristiger Gartennutzung als Dauerlösung schätzen. |
| Klassische Staudenrabatten im Ziergarten |
Die hellrosa, halbgefüllten Blüten harmonieren besonders gut mit feinlaubigen Stauden wie Liatris oder Calamintha und fügen sich mühelos in bestehende Staudenrabatten ein. Die dicht belaubten Triebe überdecken den Boden rasch und verringern so den Unkrautdruck. Dank ihrer mittleren Krankheitsresistenz und dem gut durchlüfteten Aufbau bleibt der Pflegeaufwand überschaubar, was Hobbygärtner:innen entgegenkommt, die eine stilvolle Ergänzung zu bestehenden Staudenbeeten als Akzentpflanze suchen. |
| Kleinere Stadtgärten und Innenhofpflanzungen |
In überschaubaren Stadtgärten punktet die Sorte mit kompaktem Wuchs und einer ordentlichen, flächigen Wirkung, ohne den Raum zu dominieren. Sie lässt sich mit wenigen Pflanzen in Hochbeeten oder entlang von Terrassenkanten positionieren und erträgt urbane Wärmeinseln bei ausreichender Bewässerung gut. Die zuverlässig vorhandene Blüte verleiht gepflasterten Höfen weiche Farbübergänge, interessant für Stadtbewohner:innen mit begrenzter Zeit als pflegeleicht. |
| Kübel- und Trogpflanzungen auf Terrasse oder Balkon |
Als wurzelechte Beetrose eignet sich die Sorte auch für größere Kübel, sofern das Volumen mindestens 40–50 Liter beträgt und eine gute Drainage gegeben ist. Die dichte Belaubung und die laufende Blüte sorgen für einen gefälligen Anblick nahe Sitzbereichen, ohne stark zu duften. Regelmäßige Bewässerung und gelegentliche Düngergaben reichen aus, um über viele Jahre Freude daran zu haben, ideal für Balkon- und Terrassennutzer:innen mit Wunsch nach Dauerfarbe. |
| Rosengruppen in kühleren Lagen und schneereichen Regionen |
Die Sorte ist bis etwa –20 °C winterhart und eignet sich deshalb auch für innere Alpentäler und rauere Lagen, in denen Schneedecken und Temperaturwechsel üblich sind. Mit leicht erhöhten, gut drainierten Pflanzstellen und einer schützenden Mulchschicht kommt sie mit diesen Bedingungen gut zurecht und treibt im Frühjahr zuverlässig wieder aus, was Gartenbesitzer:innen in Bergregionen als standfest überzeugt. |
| Öffentliche und halböffentliche Flächen im Wohnumfeld |
Durch die verlässliche, remontierende Blüte und den ordentlichen Wuchs eignet sich die Rose für kleinere Pflanzstreifen in Wohnanlagen, Reihenhaussiedlungen oder vor Mehrfamilienhäusern. Sie verträgt typische Witterungswechsel mit Hitzeperioden, Starkregen und winterlicher Kälte, wenn Bodenstruktur und Wasserabzug stimmen, und bleibt mit mittlerem Pflegeaufwand gut kontrollierbar, empfehlenswert für Hausverwaltungen und Gemeinschaftsgärten mit Wunsch nach Zuverlässigkeit. |
Gestaltungsideen
- Wiener-Einfahrt – Pflanzung in lockeren Dreiergruppen entlang einer Kies- oder Pflastereinfahrt, kombiniert mit Lavendel und Duft-Calamintha, für einen eleganten, aber pflegeleichten Vorgarten – für Liebhaber:innen klassischer Stadtgärten.
- Alpenrand-Beet – In leicht erhöhter, gut drainierter Lage mit Prachtscharte und kleineren Ziergräsern kombiniert, entsteht ein robustes, blütenreiches Band vor dem Haus – für Hausbesitzer:innen in kühleren oder schneereichen Regionen.
- Familienrasen-Saum – Als niedrige Heckenlinie entlang des Rasens gepflanzt, fasst die Rose Spielflächen sauber ein, ohne zu streng zu wirken – ideal für Familien, die einen ordentlichen, unkomplizierten Gartenrand suchen.
- Stadtbalkon-Rabatte – In großen Kübeln (mindestens 40–50 Liter) mit blau blühenden Stauden kombiniert, entsteht auf Terrasse oder Balkon eine dauerhaft freundliche, aber überschaubar zu pflegende Mini-Rabatte – für Berufstätige mit wenig Zeit.
- Dorfgarten-Mischung – Locker zwischen traditionelle Stauden und Kräuter gesetzt, fügt sich die Rose in naturnah wirkende Dorfgärten ein und bringt über Monate ruhige Rosé-Töne – für alle, die traditionelle Optik mit unkomplizierter Pflege verbinden möchten.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Merkmal |
Daten |
| Name und Registrierung |
KEMPELEN FARKAS EMLÉKE ist eine hellrosa Polyantha-Beetrose von Márk Gergely. Handelsname: Kempelen Farkas emléke Ágyás rózsa Márk, Ausstellungsname von der American Rose Society anerkannt: Kempelen Farkas emléke. Bedeutungsname erinnert an den Erfinder Kempelen Farkas. |
| Herkunft und Züchtung |
Gezüchtet von Márk Gergely in Ungarn, Züchtungsjahr 1994, Eltern unbekannt. Erstvertrieb durch PharmaRosa® GmbH Ungarn. Markteinführungs- und Registrierungsjahr nicht dokumentiert. Polyantha-Gruppe, Handelstyp Beetrose, geeignet für Gruppen- und Beetpflanzung. |
| Wuchs- und Aufbaucharakteristik |
Niedrige bis mittelhohe Beetrose mit 40–60 cm Höhe und 55–85 cm Breite, deutlich ausbreitender, buschiger Habitus. Dichtes, mittelgrünes, glänzendes Laub sorgt für geschlossene Pflanzbilder. Mäßige Bestachelung, insgesamt gut formierbarer Strauch für Beete und Einfassungen. |
| Blütenmorphologie |
Halbgefüllte, kleine Blüten mit etwa 13–25 Blütenblättern und 1–4 cm Durchmesser. Tassenförmige Einzelblüten stehen in büscheligen Dolden. Die Sorte remontiert gut, mit reicher zweiter Blühwelle. Blüten fallen größtenteils selbst ab, wodurch die Beete länger ordentlich wirken. |
| Farbangaben und Phänologie |
Hellrosa Blüten mit leichtem Lilaschimmer, ARS-Code lp, RHS 65C außen, 65D innen. Farbverlauf von klarem Hellrosa mit zart violettem Ton über pastellrosa Vollblüte zu pudrigem, fast cremeweiß schimmerndem Rosa. Mittlere Farbbeständigkeit, durchgängige Blüte über die Saison mit mehreren Wellen. |
| Duft und Aromatik |
Die Sorte gilt als duftlos, es ist kein wahrnehmbarer Duft vorhanden. Durch die halbgefüllten, kleineren Blüten mit teilweise zugänglichen Staubblättern ist sie jedoch in begrenztem Maß für Bestäuber interessant. Sie eignet sich dort, wo optische Wirkung wichtiger ist als Duftintensität. |
| Hagebutteneigenschaften |
Bildet mäßig zahlreiche, kugelförmige Hagebutten mit etwa 6–9 mm Durchmesser. Die Früchte färben sich orange-rot und setzen nach der Blüte dezente Herbstakzente. Für dekorative Zwecke in naturnahen Pflanzungen oder als dezenter Fruchtschmuck im Familiengarten nutzbar. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Winterhart etwa bis –21 bis –18 °C, entspricht RHS H7, USDA Zone 6b, schwedische Zone 3. Mittlere Toleranz gegenüber Hitze und Trockenheit, bei längeren Trockenphasen ist Bewässerung erforderlich. Krankheitsresistenz im mittleren Bereich gegenüber Mehltau, Schwarzflecken und Rost. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt sonnige Standorte mit gut durchlässigem, humosem Boden. Empfohlener Pflanzabstand: 60 cm in Beeten, 50 cm in Hecken, 90 cm als Solitär; 2,8–3,2 Pflanzen/m² je nach Pflanzschema. Pflegeaufwand mittel, gelegentlicher Pflanzenschutz und jährlicher Rückschnitt zur Verjüngung empfohlen. |
KEMPELEN FARKAS EMLÉKE verbindet kompakte Beetstruktur, remontierende Blütenfülle und die anpassungsfähige Langlebigkeit einer wurzelechten Rose zu einer sicheren Wahl für dezente, pflegearme Familiengärten – überlegen Sie, wo sie Ihren Garten am schönsten ergänzt.