LA CLÉ DE LA ROSE – lila-rosarote Teehybridrose – Ducher & Massad
Wer eine elegante, aber unkomplizierte Gartenrose sucht, findet in LA CLÉ DE LA ROSE eine zuverlässige Begleiterin für klassische Wiener Vorgärten und alpine Hausgärten: Ihre großen, kelchförmigen Blüten in tiefem Violettrosa, der sehr intensive altrosige Duft und die halbgefüllte Blütenform machen sie zugleich edle Schnittblume und lebendigen Blickfang im Beet. Als wurzelechte Containerrose wächst sie Schritt für Schritt in Ihren Boden ein, reagiert ausgeglichen auf Sommerhitze, kräftigen Regen und winterliche Kälte und baut so einen langlebigen, stabilen Strauch auf. Im ersten Jahr stärkt sie vor allem die Wurzeln, im zweiten folgt mehr Triebwachstum, ab dem dritten Jahr zeigt sie ihren vollen Zierwert. Die remontierende Blüte sorgt von Frühsommer bis Herbst immer wieder für duftende Rosenschalen im Garten und in der Vase. Mit ihrem mittleren Pflegebedarf, der guten Widerstandsfähigkeit gegen Mehltau und Schwarzflecken sowie der robusten Winterhärte ist sie eine Sorte, die auch vielbeschäftigten Gartenbesitzer:innen entgegenkommt.
Verwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich | Begründung |
| Solitäre Rose im Vorgarten |
Die aufrechte Wuchsform mit 80–120 cm Höhe und die großen, kelchförmigen Violettrosa-Blüten setzen vor Haustüren und Einfahrten einen repräsentativen, klar strukturierten Akzent, ohne den Pflegeaufwand zu übertreiben – ideal für stilbewusste Hausbesitzer:innen. |
| Kleine Rosenbeete im Familiengarten |
Mit Pflanzabständen von 55–90 cm lassen sich überschaubare, gut zu pflegende Beete planen, die zuverlässig von Frühsommer bis Herbst immer wieder remontieren und so einen gleichmäßigen Blüten- und Duftteppich bieten – besonders passend für Einsteiger:innen. |
| Duftende Schnittrosen für das Haus |
Die langen, geraden Triebe und 7–10 cm großen Blüten machen LA CLÉ DE LA ROSE zu einer wertvollen Schnittsorte; ihr sehr starker, den Garten erfüllender Duft überträgt sich gut in die Vase und bringt klassischen Rosengarten-Charme ins Wohnzimmer – für Liebhaber:innen von Raumduft. |
| Rosengruppen mit 3–5 Pflanzen |
In kleinen Gruppen ergibt sich ein harmonischer, gleichmäßiger Farbeindruck in tiefem Violettrosa; die mittlere Blattdichte und der aufrechte Aufbau lassen Luft und Licht gut zirkulieren und erleichtern so eine gesunde Entwicklung – geeignet für strukturierte Familiengärten. |
| Mischpflanzungen mit Stauden |
Die halbgefüllten Blüten mit am Ende sichtbar werdenden Staubblättern wirken zwischen Lupinen, Herbst-Anemonen und zarten Gräsern lebendig, locken gelegentlich Bestäuber an und fügen sich farblich hervorragend in rosa- und violettgetönte Staudenpflanzungen – interessant für naturnahe Gestalter:innen. |
| Beet- und Terrassenkübel ab 40–50 Litern |
Im ausreichend großen Topf (mindestens 40–50 Liter) entwickelt die wurzelechte Pflanze einen stabilen, langlebigen Strauch, der sich gut an den eingeschränkten Wurzelraum anpasst und mit regelmäßiger Wasser- und Nährstoffversorgung dauerhaft blühfreudig bleibt – praktisch für Stadtterrassen. |
| Rosenhecke mit lockerem Charakter |
Bei Pflanzabständen um 50 cm entsteht eine leicht transparente, aber deutlich blühende Heckenlinie; die mittelgrünen, leicht glänzenden Blätter und die saisonlange Nachblüte strukturieren Wege und Grundstücksgrenzen, ohne zu massiv zu wirken – ideal für Einfamilienhaus-Gärten. |
| Robuster Akzent in raueren Lagen |
Mit Winterhärte bis etwa –21 °C (H7, USDA 6b, schwedische Zone 3) und guter Resistenz gegen Mehltau und Schwarzfleckenkrankheit bleibt der Strauch auch nach schneereichen Wintern und wechselhaften Sommern zuverlässig vital und blühfreudig – besonders wertvoll für alpennahe Regionen. |
Gestaltungsideen
- Wiener-Eingang – Drei bis fünf Pflanzen beidseits des Hauseingangs, kombiniert mit niedrig geschnittenem Buchs oder kompaktem Kirschlorbeer, schaffen eine klassische, duftende Willkommenssituation – für formale Vorgärten mit Traditionsbewusstsein.
- Alpengarten-Rabatte – In leicht erhöhten Beeten mit mineralischem Mulch und Stauden wie Lupinus ‘Gallery Pink’ wirkt das tiefe Violettrosa besonders klar und kommt auch vor Holzfassaden gut zur Geltung – für alpine Hausgärten mit Bergcharakter.
- Duftinsel-Terrasse – Eine einzelne Pflanze im Kübel ab 40–50 Litern neben Sitzplätzen sorgt den ganzen Sommer über für intensiv duftende Blüten, die bei Abendlicht einen feinen silbrigen Schleier entwickeln – für Terrassen- und Balkonbesitzer:innen.
- Rosiges Familienbeet – In Kombination mit zarten Prachtkerzen, Frauenmantel und hellen Storchschnäbeln entsteht ein pflegeleichtes, blütenreiches Beet, das den Garten ohne komplizierte Pflegekonzepte über Monate lebendig hält – für beschäftigte Familien.
- Schnittrosen-Ecke – Ein kleiner Streifen mit lockerer Bepflanzung erlaubt regelmäßiges Schneiden für die Vase, ohne den Gartencharakter zu beeinträchtigen, und verbindet Nutz- und Zierwert auf kleinem Raum – für passionierte Hobby-Florist:innen.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Merkmal | Daten |
| Name und Registrierung |
LA CLÉ DE LA ROSE, Teehybridrose (Hybrid Tea); Handelsname: La Clé de la Rose Teahibrid rózsa Ducher & Massad; Rosengruppe Hybrid Tea; Ausstellungskategorie ausstellungs-teehybride, schnittblume. |
| Herkunft und Züchtung |
Züchtung durch Fabien Ducher und Dominique Massad, Frankreich; Züchtungs-, Registrierungs- und Markteinführungsjahr 2016; Abstammung nicht angegeben; Erstvertreiber Roseraie Ducher, Frankreich. |
| Wuchs- und Aufbaucharakteristik |
Aufrechter, edler Strauch mit etwa 80–120 cm Höhe und 50–70 cm Breite; mäßig dornig; mittlere Laubdichte mit leicht glänzenden, mittelgrünen Blättern; geeignet für Beetpflanzung, Rosenhecken und Kübel. |
| Blütenmorphologie |
Große, kelchförmige Einzelblüten mit 7–10 cm Durchmesser; halbgefüllt mit 13–25 Blütenblättern; im Aufblühen werden Staubblätter sichtbar; gute Remontierfähigkeit mit üppiger zweiter Blühwelle im Saisonverlauf. |
| Farbangaben und Phänologie |
Kräftiger, tief lila-rosa Farbton; außen ARS dp, RHS 64C, innen 64B; Knospen dunkel violettrosa, später mittleres bis tiefes Violettrosa mit dunklerem Rand; vor dem Verblühen Aufhellung mit feinem silbrigen Schleier. |
| Duft und Aromatik |
Sehr starker, den Garten erfüllender Duft mit klassischem, altrosigem bis damaszener Charakter; besonders intensiv in den Morgen- und Abendstunden; gut wahrnehmbar auch in Schnittblumensträußen im Innenraum. |
| Hagebutteneigenschaften |
Gelegentlich gebildete, ellipsoidische Hagebutten mit etwa 10–14 mm Durchmesser; orange-rote Färbung; dekorativer, aber eher zurückhaltender Fruchtschmuck im Spätsommer und Frühherbst. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Mittlere allgemeine Krankheitsresistenz; resistent gegen Mehltau und Schwarzfleckenkrankheit, mittlere Anfälligkeit für Rost; Winterhärte etwa –21 bis –18 °C (H7, USDA 6b, schwedische Zone 3), gut für mitteleuropäische Lagen geeignet. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Empfohlen für Beet und Topf; Pflanzabstand etwa 55 cm bei Flächenpflanzung, 50 cm in Hecken, 90 cm als Solitär; Pflanzdichte circa 3,3–3,8 Pflanzen/m²; gelegentliche Pflanzenschutzmaßnahmen können sinnvoll sein; Kübel nur ab 40–50 Litern Volumen. |
LA CLÉ DE LA ROSE verbindet intensiven Duft, edle Violettrosa-Blüten und die anpassungsfähige Langlebigkeit einer wurzelechten Teehybridrose zu einer pflegeleichten Gartenpartnerin für viele Jahre – eine überlegenswerte Wahl für Ihren Rosengarten.