Reine des Violettes – historische violette Duftrose für stilvolle Hausgärten
Duft, Farbe, Eleganz, Langlebigkeit, Winterhärte, Einsteigerfreundlichkeit, Anpassungsfähigkeit, Struktur – diese historische Hybrid-Perpetual-Rose verbindet den Charme klassischer Wiener Vorgärten mit der Robustheit, die Sie in pannonischen Sommern und alpennahen Wintern gleichermaßen schätzen. Ihr tiefviolett-samtiges Blütenkleid und der intensive, veilchenartige Rosenduft machen sie zu einem prägenden Akzent im Familiengarten, ohne dass Sie dafür komplizierte Pflegeroutinen erlernen müssen. Als wurzelechte pharmaROSA® ORIGINAL im 2-Liter-Topf wächst sie sich stressarm in Ihren Boden ein, entwickelt zuerst ein starkes Wurzelwerk, danach aufrechte, bogenförmige Triebe und zeigt innerhalb weniger Jahre ihren vollen, dauerhaften Zierwert.
Verwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich | Begründung |
| Duftender Solitär im Vorgarten |
Der sehr starke, von weitem wahrnehmbare Rosenduft mit veilchenartigen Noten macht Reine des Violettes ideal als Einzelpflanze bei Eingängen oder entlang von Wegen, wo Sie den Duft im Vorübergehen genießen. Geeignet für alle, die ihren Alltag mit sinnlichem Duft bereichern möchten, Duftliebhaber:innen. |
| Klassisches Rosenbeet im Familiengarten |
Die reich gefüllten, großen, rosettenförmigen Blüten in tiefem Violett-Lila bringen historische Eleganz in überschaubare Beete und Rabatten; durch die remontierende Blüte bleibt der Bereich über die Saison immer wieder belebt. Empfehlenswert für Personen mit wenig Zeit, die dennoch eine gepflegte Rosenkulisse wünschen, Berufstätige. |
| Halbschattige Hausseite oder Hofgarten |
Auch im Halbschatten zeigt diese Sorte eine gute Blütenbildung, die Farbe bleibt an kühleren, leicht beschatteten Standorten besonders tief und edel, während die Pflanze Wärme verträgt, wenn der Boden nicht völlig austrocknet. Ideal für Grundstücke mit nur zeitweise Besonnung, Stadtgarten-Besitzer:innen. |
| Rosenhecke mit dezentem Sichtschutz |
Mit 150–220 cm Höhe und bogenförmig überhängenden Trieben bildet die Rose eine durchlässige, aber deutlich strukturierende Heckenlinie; die geringe Bestachelung macht Pflegegänge und Rückschnitt angenehmer. Praktisch für Hauseigentümer:innen, die Sichtschutz und Zugang kombinieren möchten, Einfamilienhaus-Besitzer:innen. |
| Strukturpflanze im alpinen Hausgarten |
Die hohe Winterhärte bis etwa –30 °C, kombiniert mit gut verholzenden, aufrechten Trieben, sorgt in schneereichen Regionen für eine beständige Grundstruktur, die auch ohne Blüte optisch trägt. Interessant für alle, die im Bergland langlebige Gestaltungsachsen suchen, Alpenregion-Gärtner:innen. |
| Langlebige Park- und Rahmenbepflanzung |
Als historische, wurzelechte Strauchrose mit robustem Aufbau eignet sich die Sorte hervorragend für dauerhafte Anlagen; sie regeneriert über Jahre aus der eigenen Wurzelbasis und fügt sich langsam, aber verlässlich in bestehende Pflanzbilder ein. Empfehlenswert für Personen, die ihren Garten langfristig planen, Vorausdenkende. |
| Romantische Roseninsel mit Schnittrosen-Nutzung |
Die großen, stark gefüllten Blüten auf langen, weitgehend wenig bestachelten Trieben eignen sich gut zum Schnitt für Vase und Hausdeko, während die remontierende Blüte das Beet laufend nachfüllt. Ideal für alle, die ihren Garten auch im Wohnbereich sichtbar machen möchten, Gestaltungsbewusste. |
| Rosengruppe in Mischrabatten und Bauerngärten |
Als wurzelechte Containerrose passt sich Reine des Violettes schrittweise an verschiedene Böden an und fügt sich mit ihrer bogenförmigen Wuchsform harmonisch zwischen Stauden und Kräuter ein; in Regionen mit heißen Sommern und kalten Wintern bleibt sie dabei langfristig ausgeglichen und zuverlässig. Besonders passend für Menschen, die ohne Spezialwissen stabile Rosenbilder wünschen, Einsteiger:innen. |
Gestaltungsideen
- Wiener-Vorgarten-Klassiker – Pflanzung als duftender Solitär bei der Hauseingangstür, kombiniert mit Buchs-Einfassungen und hellen Stauden wie weißen Phlox-Sorten – für Traditionalist:innen mit Liebe zu eleganter Stadtgarten-Atmosphäre.
- Alpiner Hausgartenbogen – In leicht erhöhter Rabatte mit Steinstrukturen, dazu quirlblättriges Mädchenauge und Lavendel für lockeren Farbkontrast – für Berg- und Landhausbesitzer:innen, die robuste Struktur mit Blütenreichtum verbinden möchten.
- Duftende Sitzplatz-Rabatte – 3–5 Pflanzen als Gruppe hinter einer Bank, im Halbschatten von Bäumen, ergänzt mit Schnittlauch und niedrigen Ziergräsern – für alle, die laue Sommerabende im Rosenduft verbringen wollen.
- Historische Rosenhecke – Locker gesetzte Reihe entlang von Zaun oder Einfahrt, unterpflanzt mit bodendeckenden Stauden in Pastelltönen – für Personen, die statt steriler Einfassungen eine lebendige, aber pflegearme Grenze bevorzugen.
- Romantische Schnittrosen-Insel – Rundbeet mit Reine des Violettes im Zentrum, umgeben von Katzenminze und Salbei, optimiert für regelmäßige Blütenernte – für Hobbygärtner:innen, die ihren Wohnraum gerne mit eigenen Rosensträußen schmücken.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Merkmal | Daten |
| Name und Registrierung |
Reine des Violettes – historische Hybrid-Perpetual-Rose, Handelsgruppe Historische Rose, anerkannter Ausstellungsname „Reine des Violettes“, Handelsbezeichnung bei pharmarosa.at: REINE DES VIOLETTES – violette historische Perpetual-Hybridrose – Mallet. |
| Herkunft und Züchtung |
Französische Sorte aus dem Jahr 1860, vermutlich Sämling der Sorte Pope Pius IX; Züchter Mille-Mallet, nicht offiziell registriert. Historische, remontierende Hybridrose mit traditioneller Verwendung in Gärten und Parks. |
| Preise und Auszeichnungen |
Mit dem Award of Garden Merit (AGM) der Royal Horticultural Society ausgezeichnet, was gärtnerische Zuverlässigkeit und dekorativen Wert unter Praxisbedingungen bestätigt. Besonders empfohlen für dauerhaft angelegte Rosenpflanzungen. |
| Wuchs- und Aufbaucharakteristik |
Kräftig wachsender Strauch mit aufrechtem Grundaufbau und bogenförmig herabhängenden Trieben, Höhe etwa 150–220 cm, Breite 120–200 cm; Laub mäßig dicht, graugrün und leicht bereift, mit nur geringer Bestachelung für angenehmere Pflegearbeiten. |
| Blütenmorphologie |
Große, stark gefüllte, rosettenförmige Blüten mit über 40 Blütenblättern, meist in Büscheln stehend. Gut remontierende Sorte mit üppiger Zweitblüte; die meisten verwelkten Blüten bleiben an der Pflanze und sollten zur Optik regelmäßig ausgeputzt werden. |
| Farbangaben und Phänologie |
Tiefes, samtiges Violett-Lila mit rosafarbenen Reflexen; außen RHS N78A, innen N78C. In kühlem Halbschatten besonders tief gefärbt, bei Hitze und starker Sonne deutliche Aufhellung; Farbbeständigkeit mittlerer Grad, Blüte vom Frühsommer bis in den Herbst in Wellen. |
| Duft und Aromatik |
Sehr starker, von weitem wahrnehmbarer Rosenduft mit süßlich-rosigen und veilchenartigen Noten, typisch für historische Strauchrosen. Die stark gefüllte Blüte dient in erster Linie dem Zierwert und weniger der Bestäuberförderung, bleibt aber olfaktorisch markant. |
| Hagebutteneigenschaften |
Aufgrund der stark gefüllten Blüten ist die Hagebuttenbildung gering; einzelne sehr kleine Hagebutten mit einem Durchmesser von etwa 0–6 mm können auftreten, ohne die optische Wirkung des Strauchs wesentlich zu beeinflussen. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Gute Winterhärte bis etwa –32 bis –29 °C (USDA 4b, RHS H7, schwedische Zone 5). Gegen Mehltau und Schwarzflecken weitgehend resistent, Rost mittlere Anfälligkeit. Hitze- und Trockenheitstoleranz durchschnittlich, regelmäßig gießen, Staunässe unbedingt vermeiden. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Pflegeaufwand mittel, gelegentliche Pflanzenschutzmaßnahmen gegen Rost sinnvoll. Bevorzugt tiefgründige, gut drainierte, eher lehmig-kalkige Gartenböden; in Trockenphasen gleichmäßige Wasserversorgung und organische Mulchschicht. Für Kübelkultur nur Gefäße ab mindestens 40–50 Liter Volumen nutzen. |
Reine des Violettes verbindet intensiven Duft, winterharten, langlebigen Strauchaufbau und anpassungsfähige, wurzelechte Qualität, die sich im Familiengarten dauerhaft etabliert – eine überlegte Wahl für alle, die Rosen unkompliziert genießen möchten.